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Unterabschnitte

   
5.1 Kalibration des Systems

5.1.1 Numerischer Algorithmus

Der zur Durchführung der Kalibration in dieser Arbeit herangezogene numerische Nelder-Mead-Algorithmus erfüllt, wie aus den Ergebnissen der Simulationsläufe deutlich geworden ist, seinen Zweck recht gut. Allerdings zeigte sich auch, daß das Verfahren bei ungünstiger Wahl der Fixationspunkte Fehler erzeugt. Es ist daher für eine Anwendung des beschriebenen Kalibrationsverfahrens in der Praxis unumgänglich, den Nelder-Mead-Fit durch ein höherwertiges numerisches Verfahren, beispielsweise ein Newton-Verfahren, zu ersetzen. Zusätzlich können noch die physiologischen Randbedingungen der Kalibration, also die natürlichen Schwankungsbereiche der Parameter Rauge und din ein modifiziertes Zielfunktional einbezogen werden, in dem dafür gesorgt wird, daß bei Verlassen des physiologischen Fensters das zu minimierende Zielfunktional stark anwächst.

5.1.2 Kalibrations-Setup

Wie aus den Simulationsläufen zur Bestimmung der Güte des Kalibrationsalgorithmus weiter deutlich wurde, hängt das Konvergenzverhalten des Algorithmus von der Verteilung der Fixationspunkte ab. Prinzipiell ist es nun zwar möglich, diese Abhängigkeit genauer zu untersuchen und Angaben über optimale Punktverteilungen zu machen, allerdings würde eine solche Untersuchung den Rahmen dieser Arbeit sprengen und wäre dem Problem auch nicht angemessen.


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1999-04-24