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7.3 Ergebnisse der Simulationsläufe

7.3.1 Meßbare Winkelbreiten

Die Übersicht über die Ergebnisse wurde in Kapitel 3 bereits gegeben. Hier folgen noch die Graphen der meßbaren Winkelbreiten der beiden Muster bei verschiedenen Augengeschwindigkeiten.

Wie man in Abbildung B.7 sehen kann, fällt die meßbare Winkelbreite beim Muster auf 80 Pixeln Radius schon ab einer Geschwindigkeit von 30/s unabhängig von der Bewegungsrichtung auf 0 ab. Die Fehlerschranke für diese Kurve lag dabei bei einem halben Pixel, was 0.085 Grad entspricht. (262 Pixel entsprechen 45). Das heißt, wenn man die Torsion unter Verwendung dieses Musters auf ungefähr 0,1 genau messen möchte, muß die horizontale und vertikale Augengeschwindigkeit sich unter etwa 30 pro Sekunde halten. Erhöht man die Fehlertoleranz, so wächst auch die maximale Augengeschwindigkeit leicht an, bei einer Fehlerschranke von 2 Pixeln oder 0,34 ist eine Messung der Torsion mit diesem Muster bis zu Winkelgeschwindigkeiten von 50 pro Sekunde möglich.

Sehr deutlich ist zu erkennen, daß das aufgrund der Eigenschaft der besten Halbwertsbreite ausgewählte zweite Irismuster ein deutlich stabileres Meßverhalten zeigt. Bei der Fehlerschranke von 0,5 Pixeln/0.085 (Abbildung B.11) liegt die höchste Augengeschwindigkeit bei 70 pro Sekunde, bei einer Fehlertoleranz von 0.34 läßt sich für Bewegungen senkrecht zur Musterrichtung bis zu 170/s noch messen, für parallele Bewegungen liegt die Grenzgeschwindigkeit bei 70/s.

Der deutlich sichtbare Wiederanstieg der meßbaren Winkelbreite im Falle senkrechter Bewegungsrichtung ist ein Artefakt, das sehr wahrscheinlich auf die Einmischung von dem ursprünglichen Muster sehr ähnlichen Iristeilen in das ausgelesene Bild zurückzufuühren ist.

In Tabelle 3.1 auf Seite [*] sind die Grenzgeschwindigkeiten in der Übersicht zu sehen.


 
Abbildung B.6: Das Irismuster auf einem Radius von 80 Pixeln.
\includegraphics[width=12cm]{Bilder/muster80.eps}


  
Abbildung B.7: Meßbare Winkelbreite für das Muster auf einem Radius von 80 Pixeln. Die obere Kurve zeigt die meßbare Winkelbreite für Bewegungen senkrecht zum Muster, die untere für Bewegungen parallel zum Muster. Aufgetragen ist der maximale Torsionswinkel, für den der Torsions-Meßfehler unter 0,5 Pixeln oder 0.085 bleibt (meßbare Winkelbreite) gegen die Winkelgeschwindigkeit des Auges in horizontaler Richtung.
\includegraphics[width=10cm]{Bilder/r80_05.eps}


 
Abbildung B.8: Wie B.7, mit einer Fehlerschranke von 1 Pixel oder 0.17.
\includegraphics[width=10cm]{Bilder/r80_1.eps}


 
Abbildung B.9: Wie B.7, mit einer Fehlerschranke von 2 Pixeln oder 0.34.
\includegraphics[width=10cm]{Bilder/r80_2.eps}


 
Abbildung B.10: Das Irismuster auf einem Radius von 132 Pixeln.
\includegraphics[width=12cm]{Bilder/muster132.eps}


  
Abbildung B.11: Meßbare Winkelbreite für das Muster auf einem Radius von 132 Pixeln. Die obere Kurve zeigt die meßbare Winkelbreite für Bewegungen senkrecht zum Muster, die untere für Bewegungen parallel zum Muster. Aufgetragen ist der maximale Torsionswinkel, für den der Torsions-Meßfehler unter 0,5 Pixeln oder 0.085 bleibt (meßbare Winkelbreite) gegen die Winkelgeschwindigkeit des Auges in vertikaler Richtung.
\includegraphics[width=10cm]{Bilder/r132_05.eps}


 
Abbildung B.12: Wie B.11, mit einer Fehlerschranke von 1 Pixel oder 0.17.
\includegraphics[width=10cm]{Bilder/r132_1.eps}


 
Abbildung B.13: Wie B.11, mit einer Fehlerschranke von 2 Pixeln oder 0.34.
\includegraphics[width=10cm]{Bilder/r132_2.eps}


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1999-04-24